Kampfjetdonner
Im Jahrhundertsommer
Grad zur schönsten
Kaffeezeit:
Esens macht sich kriegsbereit,
Gibt Touristen
Belladonna.
24. Juni 2026
© Karl Hackelbusch
Kampfjetdonner
Im Jahrhundertsommer
Grad zur schönsten
Kaffeezeit:
Esens macht sich kriegsbereit,
Gibt Touristen
Belladonna.
24. Juni 2026
© Karl Hackelbusch
Wer kennt sie nicht, die Höhlenmalereien, mit denen die Kunde vom Überlebenskampf der frühzeitlichen Menschen bis in die Gegenwart getragen wird? Bilder riesiger Mammute, bedrängt und besiegt von kleinen Strichmännchen mit langen Speeren, bezeugen noch heute den Ruhm der Jäger, die mit ihren Sippen nur überlebten, wenn sie den übermächtigen Gegner niederringen konnten.
Der Mensch entwickelte die Tötungstechnik weiter. Die Mammute starben aus. Die Jagd blieb als Privileg der Reichen, die hoch zu Ross mit Meutehunden und Büchsen das Wild erlegten. Das Speisen der Beute wurde zelebriert: gedeckte Tafeln für die Gesellschaft zum Mahl, begleitet von musikalischen und literarischen Vorträgen. Ein Vergnügen des Adels, der Wilderer aus dem Volke bestrafte.
Beide Beispiele verdeutlichen den Weg von der Schicksalsgemeinschaft zur Klassengesellschaft, in der die Mächtigen das Recht setzen: bei der Jagd, im Krieg, ganz allgemein. Es würde hier jeden Rahmen sprengen, den Werdegang der Menschen bis in die Gegenwart verfolgen zu wollen.
Stichpunktartig sollte aber heute unter anderem folgenden Fragen nachgegangen werden:
Was denkt ein Aktionär, der in Rüstungsfirmen investiert?
Was denkt ein Drohnenpilot nach seinem achtstündigen Arbeitstag in Ramstein bei der Rückkehr in seine Familie?
Was denkt ein Kampfjetpilot beim Abwurf seiner Bomben auf den Libanon?
Gemeinsam ist allen, dass sie ohne bzw. ohne nennenswerte Eigengefährdung ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen, um sich und gegebenenfalls ihre Familie zu ernähren und um einen gewissen Wohlstand zu erreichen oder zu halten. Sie haben jedes Recht dazu.
Die Problematik wird mit einem vierten Beispiel auf den Punkt gebracht:
Israel hat jedes Recht sich zu verteidigen.
Geblieben ist die Tatsache, dass Recht Auswuchs der Macht ist. Dieses Recht kippt ins Unrecht, sobald es die Ohnmächtigen schlechter stellt als die Gewaltinhaber, sei es am Kapitalmarkt, im Krieg oder einfach nur bei den Lebensgrundlagen.
18. Juni 2026
© Karl Hackelbusch
Vor uns’rer Wirtschaft hat der Kanzler Schiss,
Der bei FCAS
seinen Schwanz einkniff.
Es waren deutsche Konzerne,
Gelenkt
aus der Ferne,
Denen Blackrock das Marschlied pfiff.
9. Juni 2026
Nichts auf der Welt bleibt wie es war.
Es ändert sich sogar
Der
Deutschlandfunk.
Doch Israels Verfehlung
Scheint ihm
mutmaßlich nicht nachweisbar.
25. Mai 2026
Wer am Krieg gewinnen will,
Braucht von dem natürlich
viel.
Schröder als Vermittler
Stört die Kriegsgewinnler.
Nebelkerzen sind da schnell im Spiel.
12. Mai 2026
Wir liefern Waffen für das Morden
Rechter
Netanjahu-Horden.
Unsere Sprache wird manipuliert,
Die
Krüppel und Tote so kaschiert.
Deutsche Schuld macht keine
Sorgen.
2. Januar 2026
© Karl Hackelbusch
Der Kanzler reist zum Massenmörder,
Der macht für ihn die
Drecksarbeit,
Versichert, dass ihn
Deutschland förder
Bedingt durch Schuld aus der Vergangenheit.
Erkennt blind nicht
die Ironie
Der Gegenwart im neuen Kleid.
Konservativen
zeigt sich die nie
Beim Leben für die Vergangenheit.
7. Dezember 2025
© Karl Hackelbusch